Oslo und Bergen
Mai 5th, 2008 Posted in SchwedenWas macht man wenn in Stockholm der Frühling angekommen ist und für mehrere Tage die Sonne scheint? Man fährt in eine der regenreichsten Städte Europas: Bergen. In der kurzen Zeit von drei Tagen bekamen wir ein Bild von Norwegen und ich war überrascht dass es mehr Unterschiede zu Schweden gibt als ich es vorher dachte.
Freitag morgens um 4.45 Uhr brachen wir auf (mittlerweile ist hier der Sonnenaufgang schon ein wenig später) und in Oslo ging der erste Weg zur neuen Oper. In der FAZ stand ein ausführlicher Artikel über das neue Prestigeobjekt, was im Vergleich zur restlichen Stadt eindeutig herausragt. Nachdem wir durch die ganze Stadt bummelten und am Holmenkollen die Skisprunganlage (mit einem wunderbaren Überblick) besuchten, entschieden wir den Abend an der Oper zu verbringen. Ich hatte ein 5L-Faß Bitburger eingepackt (maximale Alkohol-Importmenge), d.h. es war ein gemütlicher Abend. Unten gingen dann Kronprinz Haakon und Mette-Marit in die Oper…
Mit dem Nachtzug fuhren wir nach Bergen, mit 250.000 Einwohnern zweitgrößte Stadt Norwegens. Das Wetter war zwar Bergen-typisch, aber immer noch besser als vorhergesagt. Nachdem wir in Oslo das Edvard Munch-Museum besuchten („Der Schrei“ wurde übrigens nicht ausgestellt), bot sich in Bergen eine Picasso-Ausstellung an – also ein richtiger Kulturausflug!
Die Landschaft ist ganz anders als in Schweden, viel bergiger und mit den Fjorden mindestens genauso attraktiv wie Schweden. Oslo soll die teuerste Stadt der Welt sein, das Bier kostet in Bergen aber genauso viel: 86 NOK = 10,75 Euro für einen halben Liter… Irgendwann im Sommer werde ich dort sicherlich noch einmal Urlaub machen.